Einsatzrückblick

Nr.3/2019
Brandeinsatz
Einsatzfoto Heckenbrand
20.04.2019 um 17:15 Uhr
Veenhusen, Birkhahnweg

Wetterwarnungen

Wetterwarnung für Kreis Leer :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21.04.2019 - 20:47 Uhr

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29.04.2019 19:30 Uhr
Einsatzabteilung

Waldbrand- u. Graslandfeuerindex

Waldbrandgefahrenindex
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Aktuelle Warnmeldungen für Waldbrände und Grasland


gültiger Bereich : Emden
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Unwetterwarnung für Kreis Leer :
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Quelle: Deutsche Wetterdienst
Letzte Aktualisierung 21.04.2019 - 20:47 Uhr

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Dieser Bericht wurde anläßlich des Kreisfeuerwehrverbandfestes im Jahre 1974 veröffentlicht.

Es war das Jahr 1921, als der Landkreis Leer die damalige Gemeindevertretung aufforderte, eine Feuerwehr aufzustellen und damit den Feuerschutz zu organisieren. Dies bewog die Gemeinde, in der Ausgabe des Leeraner Anzeigeblattes vom 15.04.1921 zur Gründungsversammlung einzuladen.

Diese Anzeige fand ein gutes Echo, und so konnte der Bürgermeister Harm Tuitjer 32 Männer begrüßen, die sich freiwillig für den Feuerwehrdienst bereit fanden. Es waren dies: Tjebbe Akmann, Tamme Bartling, Jan Behrends, Wübbe Boekhoff, Idel Bosker, Gerd de Buhr, Hilferdus Buse, Bernd Busker, Rolf Cassens, Gerd Fasse, Lammert Fischer, Albert Freerks, Gerd der Groot, Hinrich Janssen, Ortgies Klemm, Hinrich Lay, Ülerk Lammert Lay, Johann Löning,Bruno Meyer, Wessel Meyer, Heere Otten, Hinrich Reinders, Jan Renken, Harm Ruhmkorf, Friedrich Saathoff, Hinrich Schmidt, Martin Schmidt, Johann Schröder, Hedde Smit, Harm Tuitjer, Detert Wallenstein, Riepke Wilhelms.

Von diesen Gründern gehört heute nur noch Heere Otten der Wehr an. Schon damals war die Ordnung eine der Fundamente der Feuerwehr. Grundlage für die Beratung und schließlich Bestimmung einer Satzung bildeten die „Statuten der Freiwilligen Feuerwehr Neermoor“ , die nur unter unwesentlichen Veränderungen übernommen wurden. Zum Wehrführer, damals „Hauptmann“ genannt, wählte man Hinrich Janssen und zu seinem Stellvertreter Hinrich Schmidt.

Die persönliche und technische Ausrüstung war am Anfang recht primitiv. Da Uniformen nicht zu Verfügung standen und auch nicht sofort beschafft werden konnten, begnügte man sich mit einfachen weißen Armbinden. Eine, auch für die damaligen Verhältnisse recht billige Ausrüstung.

Wichtiger war am Anfang für die Sicherstellung des Feuerschutzes eine „Spritze“. Es gelang der Gemeinde, noch im Jahre 1921 von der Gemeinde Stickhausen-Velde eine gebrauchte Handdruckspritze zu erwerben, die im Juli 1921 mit einem Pferdegespann nach Veenhusen geholt wurde. Diese durch Handkraft zu betätigende Spritze bildete lange Jahre die einzige Möglichkeit, Wasser zum Brandherd zu fördern.

Der erste Einsatz kam 1923 bei einem Torfbrand im Gutsbezirk Königsmoor. Das Jahr 1924 wird älteren Bewohnern der Gemeinde noch gut in Erinnerung sein, denn es brannte in diesem Jahr 4 Wohnhäuser nieder. Bekannt wird auch noch der Großbrand im August 1929 in der Domäne Königsmoor sein.

Im März 1925 war es endlich möglich, für die Wehrmänner Uniformjacken zu beschaffen. In den folgenden Jahren gelang es, die Wehr zu motorisieren und auszubauen. Bis zum Kriegsschluß 1945 konnte man die Freiwillige Feuerwehr Veenhusen, nach den damaligen Verhältnissen gemessen, als eine gut ausgerüstete Wehr bezeichnen. Dies änderte sich schlagartig. In den letzten Kriegswirren verschwand neben der Motorschpritze fast alles andere Gerät. Was zurück blieb, war zerstört. Trotzdem fanden sich bald wieder Männer zusammen, die unter der Leitung des Gemeindebrandmeister Heye Groenhoff bereit waren, mit Unterstützung der Gemeinde die Wehr neu aufzubauen.

Es waren schwere Jahre, um aus kleinsten Anfängen heraus wieder eine einigermaßen funktionierende Organisation zu schaffen. Die personelle Grundlage war bald geschafft, und eine starke Einheit stand bereit, den Feuerschutz sicherzustellen. Das kameradschaftliche Zusammenhalten bildete die Grundlage, und gemeinsam ging man daran, die freiwillig übernommene Aufgabe optimal zu erfüllen. Aus einer noch vorliegenden Quittung vom 14.09.1945 geht hervor, dass der Gemeinde Veenhusen vom Landkreis Leer 1 Motorspritze, 1 Tragkraftspritzenanhänger, 14 Schläuche und verschiedene Armaturen leihweise übergeben wurden. Im Jahre 1946 holte man aus Emden einen gebrauchten Opel-Blitz-Kastenwagen, den man in eigener Regie ausbaute und einrichtete. Von diesem Zeitpunkt an konnte man in Veenhusen wieder von einem ausreichenden Feuerschutz sprechen. Im Jahre 1951 organisierte man das erste Feuerwehrfest in Veenhusen, verbunden mit einem Schnelligkeitswettkampf auf der damaligen Unterkreisbebene. Seitdem finden regelmäßig Feuerwehrfeste statt. Die Wehr nimmt darüber hinaus alljährlich an den auf Kreisebene eingeführten Wettkämpfen mit gutem Erfolg teil.

Das bisher zu Verfügung stehende alte Löschfahrzeug hatte seinen Dienst recht und schlecht getan und konnte 1957 endlich durch ein neues modernes Löschfahrzeug LF8 ersetzt werden.

Der Gemeinde gelang es darüber hinaus, nach und nach die erforderlichen Lösch- und Hilfsgeräte zu beschaffen und dadurch die Schlagkraft der Wehr zu erhöhen.

Mit der Neugliederung der Gemeinden im Kreis Leer am 01.01.1973 wurde die bisherige Gemeindefeuerwehr Veenhusen als Ortswehr in den Verband der neuen Großgemeinde Moormerland übernommen. Die Wehr ist seitdem in dem auf der neuen Gemeindeebene gebildeten Feuerwehr-Gemeindekommando vertreten und bestrebt, gemeinsam mit den anderen Ortswehren der Gemeinde Moormerland zur Sicherstellung des Feuerschutzes und anderer übertragener Aufgaben die bisher gut funktionierende Organisation zu erhalten und auszubauen. Dazu gehört der seit Jahren vorgetragene Wunsch der Veenhuser Wehrmänner auf Beschaffung eines Tanklöschfahrzeuges. Um noch schneller wirksame Löschhilfe leisten zu können und vor allem dien Schwierigkeiten bei der Bekämpfung von Moor- nd Flächenbränden im Königsmoor begegnen zu können.

In der jetzt 53jährigen Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Veenhusen wurde sie von vielen bewährten Männern verantwortlich geleitet. Es waren dies in zeitlicher Reihenfolge:

Hinrich Janssen, Harm Tuitjer, Heere Otten, Sando Sanders, Garrelt Janssen, Heinrich Diersmann, Harm Tuitjer, Heye Groenhoff, Alfred Dutjer, Helmuth Reinders und Andreas Olthoff.

Diese kurze Aufzeichnungen können nur ein ungefähres Bild des Werdens und des Aufbaues der Freiwilligen Feuerwehr Veenhusen vermitteln. Sie mögen aber dazu dienen, den Einwohnern einen Eindruck darüber zu geben, welche Mühen und Kosten erforderlich waren, um über den Zeitraum eines halben Jahrhunderts stets den Feuerschutz in Veenhusen zu sichern und die Bürger vor Schadenfeuer und anderen Gefahren zu schützen.

Dank sei an diesem Tage allen ausgesprochen, die als Mitglieder, Gemeindevertreter, Gemeindebedienstete oder in anderer Form zum Gelingen des Werkes beigetragen haben,.

Der Jugend sei anlässlich des Kreisfeuerwehrverbandsfestes 1974 zugerufen, dass hier nach wie vor ein dankbares Bestätigungsfeld vorhanden ist, wo man gemeinsam mit vielen anderen Männern der Gemeinschaft freiwillig dienen kann.
ffw1921




Feuerwehr-News aus dem Landkreis Leer:

21. April 2019

  • Böswillige Fehlalarmierung der Feuerwehr
    Loga - Die Feuerwehr Loga wurde am Mittwochnachmittag in den Julianenpark alarmiert. Ein Anrufer hatte einen vermeintlichen Brand gemeldet. Feuerwehr und Polizei rückten aus. Konnten aber im ganzen Park kein Feuer finden. Auch die Befragungen zahlreicher Parkbesucher brachten keine Erkenntnisse. Der Anrufer war von der Leitstelle nicht mehr erreichbar. Vermutlich handelte es sich um eine böswillige Fehlalarmierung. Die Polizei ermittelt jetzt.++ 17.04.2019 – 16:00 ++ ++ Loga - Julianenpark ++
  • Schuppenbrand in Leer
    Leer - Im Lönsweg in Leer ist es am Mittwochmittag zu einem ausgedehnten Schuppenbrand gekommen. Ein direkt an einer Garage angebauter Holzschuppen war in Brand geraten. Die Meldung erreichte die Feuerwehr gegen 12 Uhr. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der Schuppen bereits in Vollbrand. Die Gefahr der Ausbreitung auf die Garage des Nachbarn und einen Wohnwagen hinter dem Schuppen bestand unmittelbar.Alarmiert waren die Feuerwehr Leer sowie aus Loga das Cobra Löschsystem. Ein Trupp
  • Fehlalarm im Warenlager
    Nortmoor - Mehrere Feuerwehr der Samtgemeinde Jümme rückten am Dienstagmorgen zu einem Einsatz an einem großen Warenlager in Nortmoor aus. Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen.Vor Ort konnte dann Schnell Entwarnung gegeben werden. Nach einer Erkundung im Gebäude stand fest, dass es sich um einen Fehlalarm handelt. Weitere nachrückende Kräfte konnten den Einsatz abbrechen. Ursächlich war vermutlich ein technischer Defekt.++ 16.04.2019 - 06:30 ++ ++ Nortmoor - Gewerbestraße ++
  • Gasleckage in Wohnhaus
    Rhauderfehn - Die Feuerwehr Westrhauderfehn rückte am Montagabend in die 1. Südwieke aus. In einem Mehrfamilienhaus hatten Anwohner einen Gasgeruch festgestellt.Beim Eintreffen der Feuerwehr waren alle Bewohner bereits aus dem Haus. Eine erste Messung der Feuerwehr ergab nichts. Der örtliche Energieversorger konnte mit einem deutlich feinerem Messgerät dann eine minimale Leckage an der Gasleitung feststellen. Die Konzentration war aber zum Glück noch ungefährlich. Die Gasversorgung wurde
  • Einsatz im Altenheim
    Idafehn - Die Feuerwehren Holterfehn und Ostrhauderfehn mussten am Samstagnachmittag zu einem Altenheim in der Straße Idafehn Nord ausrücken.Die Brandmeldeanlage hatte Alarm geschlagen. Ein Feuer war aber zum Glück nicht ausgebrochen. Ein Handdruckmelder wurde versehentlich gedrückt.++ 16.04.2019 - 16:23 ++ ++ Idafehn - Idafehn Nord ++
  • Feuerwehr in der Fußgängerzone
    Stadt Leer - Am Samstag war der Denkmalsplatz in der Leeraner Fußgängerzone fest in der Hand der sechs Ortsfeuerwehren aus der Stadt Leer.In der Stadt fang gestern der Ehrenamtstag statt. Neben Feuerwehren waren auch viele andere Hilfsorganisationen und Vereine in der Fußgängerzone vertreten.Auf dem Denkmalsplatz hatte die Feuerwehr jedoch einen Teil ihres Fuhrparks aufgebaut. Die Besucher konnten aber nicht nur gucken, sondern selber aktiv werden. Beim HLF der Feuerwehr Leer konnten alle

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